Du beschreibst ChatGPT den Anlass, die Person und was du sagen möchtest – und bekommst einen Textentwurf, den du anpassen kannst. Der Entwurf kommt von der KI, die Wärme kommt von dir.
Das leere Blatt kennen alle
Geburtstag der besten Freundin – und man tippt seit zehn Minuten auf dem Handy herum, weil nichts klingt wie das, was man wirklich sagen will. Oder: Ein Nachbar hat seinen Partner verloren, und man weiß nicht, wie man anfangen soll. Oder: Es gibt etwas Schwieriges zu klären, und man sucht nach einer Formulierung, die nicht verletzend ist.
Worte zu finden ist eine Kunst. ChatGPT ist dabei ein guter Assistent.
So funktioniert es
Erkläre ChatGPT einfach die Situation – so viel oder so wenig, wie du möchtest. Dann bitte um einen Vorschlag. Ein paar Beispiele:
- „Schreib mir einen herzlichen Geburtstagstext für meine Freundin, die 70 wird. Wir kennen uns seit 40 Jahren.“
- „Ich möchte einem Nachbarn kondolieren, der seinen Mann verloren hat. Ich kenne ihn nur flüchtig – wie fange ich an?“
- „Mein Enkel kommt seltener zu Besuch und ich möchte ihm das sagen, ohne Vorwürfe zu machen.“
- „Schreib mir ein Gedicht zum 80. Geburtstag meines Mannes – humorvoll, nicht sentimental.“
ChatGPT schreibt einen Entwurf. Du liest ihn, änderst was nicht passt, ergänzt was fehlt – und fertig ist ein Text, der von dir klingt.
ChatGPT kennt die Person nicht, der der Text gilt. Je mehr du erzählst – eine gemeinsame Erinnerung, eine besondere Eigenschaft – desto persönlicher wird das Ergebnis. Ein allgemeiner Entwurf ist immer nur ein Anfang.
Was du damit gewinnst
Kein leeres Blatt mehr. Keine verschickten Nachrichten, die nicht klingen wie du. Und manchmal ein Text, der jemanden wirklich berührt – weil du dir die Zeit genommen hast, nach den richtigen Worten zu suchen.
