KI im Alltag
Kurz & bündig
Du kopierst den Text einer verdächtigen Nachricht und fragst ChatGPT: „Könnte das ein Betrugsversuch sein?“ Die KI nennt dir konkrete Merkmale, die für oder gegen Echtheit sprechen – und gibt dir Orientierung, bevor du handelst.
Du kopierst den Text einer verdächtigen Nachricht und fragst ChatGPT: „Könnte das ein Betrugsversuch sein?“ Die KI nennt dir konkrete Merkmale, die für oder gegen Echtheit sprechen – und gibt dir Orientierung, bevor du handelst.
Wenn etwas nicht stimmt – aber man nicht weiß was
Eine E-Mail von DHL: Das Paket wird zurückgehalten, bitte Adresse bestätigen. Ein Link darunter. Eine SMS von der Sparkasse: Sicherheitsüberprüfung nötig, Konto gesperrt, jetzt klicken. Eine Nachricht von einem unbekannten Anschluss: „Mama, ich habe ein neues Handy.“
Das Unbehagen ist oft das einzig Sichere dabei. Das Bauchgefühl sagt: Hier stimmt etwas nicht. Aber man ist nicht sicher.
So gehst du vor
- Kopiere den Text der E-Mail oder Nachricht – aber klicke keinen Link an
- Füge den Text bei ChatGPT ein
- Schreibe dazu: „Könnte das ein Betrugsversuch oder Phishing sein? Was fällt dir auf?“
- ChatGPT benennt, was typisch für Betrug ist – Dringlichkeit, seltsame Absenderadressen, ungewöhnliche Formulierungen, Link-Aufforderungen
- Wenn du unsicher bist: Rufe die angebliche Institution direkt an – mit einer Nummer, die du selbst nachgeschlagen hast, nicht aus der Nachricht
Die vier häufigsten Zeichen für Betrug
Dringende Aufforderung zum Handeln. Ein Link, auf den geklickt werden soll. Bitte um persönliche Daten oder Passwörter. Absenderadresse, die komisch aussieht (z.B. sparkasse-sicherheit.net statt sparkasse.de). Wenn eines davon zutrifft – aufhören und prüfen.
Dringende Aufforderung zum Handeln. Ein Link, auf den geklickt werden soll. Bitte um persönliche Daten oder Passwörter. Absenderadresse, die komisch aussieht (z.B. sparkasse-sicherheit.net statt sparkasse.de). Wenn eines davon zutrifft – aufhören und prüfen.
Wichtig
Klicke niemals auf einen Link in einer verdächtigen Nachricht – auch nicht, um zu prüfen ob er echt ist. Gib niemals Passwörter, PINs oder Kontodaten ein, wenn du per Nachricht dazu aufgefordert wirst. Echte Banken und Behörden tun das nicht.
Klicke niemals auf einen Link in einer verdächtigen Nachricht – auch nicht, um zu prüfen ob er echt ist. Gib niemals Passwörter, PINs oder Kontodaten ein, wenn du per Nachricht dazu aufgefordert wirst. Echte Banken und Behörden tun das nicht.
Was du damit gewinnst
Du wirst ruhiger – weil du weißt, wie du prüfst, statt zu raten. Du klickst seltener auf etwas, das du bereust. Und du hilfst vielleicht auch anderen: Wer einmal erklärt bekommt, woran man Betrug erkennt, gibt das weiter.
