Bilder und Videos im Internet sehen oft echt aus – sind es aber nicht immer. Mit wenigen Schritten kannst du Fakes entlarven und dich vor Täuschung schützen.

Kurz & bündig

Frage: Wie erkennst du gefälschte Bilder oder Videos im Internet?
Antwort: Prüfe auffällige Merkmale wie unnatürliche Mimik, seltsame Stimmen oder fehlende Medienberichte. Plattformen wie Mimikama helfen dir, Fakes zu erkennen – einfach, kostenlos und zuverlässig.

Mimikama – Falschmeldungen schnell entlarven

Mimikama ist eine österreichische Plattform, die sich auf das Erkennen und Erklären von Falschmeldungen spezialisiert hat – sehr bekannt auch in Deutschland. Das Team deckt Fake-News, Kettenbriefe, Bildfälschungen und Betrugsversuche auf – in einfacher Sprache, ohne Panikmache.

Wie funktioniert Mimikama?

Tipp

Typische Fälle, bei denen Mimikama hilft

Deepfakes – wenn Bilder und Stimmen lügen

Ein sogenannter Deepfake ist ein gefälschtes Video oder Audio – oft mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Dabei werden Gesichter verändert, Stimmen imitiert oder sogar komplett erfundene Menschen gezeigt.

Gefährlich ist das vor allem, weil Deepfakes heute extrem echt wirken – oft ohne sichtbare Fehler – und starke Gefühle auslösen können.

Typische Merkmale von Deepfakes

Hinweis Warum verdächtig?
Unnatürliche Lippenbewegungen Bei älteren Deepfakes sichtbar – heute seltener, aber immer noch ein Anzeichen
Starrer oder glatter Gesichtsausdruck Mimik wirkt gleichmäßig, als wäre sie „gebügelt“
Ton und Mimik passen nicht zusammen Stimme und Lippen sind nicht synchron
Unerwartete Aussagen Die Person sagt etwas völlig Untypisches oder Unlogisches
Künstlicher Hintergrund Flackernde Details oder verwaschene Übergänge im Bild
Neue Realität 2025 Viele Deepfakes sind heute so gut, dass man sie optisch kaum erkennt. Wichtig ist daher, den Inhalt zu prüfen und seriöse Quellen gegenzuchecken.

Wie werden Deepfakes erstellt?

Künstliche Intelligenz analysiert echte Videos, z. B. aus Nachrichten oder sozialen Netzwerken. Daraus „lernt“ sie Stimme, Gesichtsausdruck und Bewegungen – und erzeugt neue Inhalte. Früher brauchte man dafür Spezialtechnik, heute reicht oft schon eine App oder ein Online-Dienst.

So schützt du dich konkret

Wenn du auf einen Deepfake hereingefallen bist

Alltagsbeispiele

Alltagsbeispiele
Herr D. (70) bekommt ein Video über WhatsApp: Ein bekannter Arzt warnt angeblich vor einer Impfung. Die Aussagen sind schockierend. Er wird misstrauisch, sucht bei Google – und findet: Das Video ist ein Deepfake. Der Arzt hat das nie gesagt. Herr D. ist erleichtert, nicht darauf hereingefallen zu sein.Frau K. (65) sieht auf Facebook ein kurzes Video, in dem ein Politiker eine radikale Forderung stellt. Das Video wirkt absolut echt. Ein Blick bei Tagesschau und Süddeutscher Zeitung zeigt: Diese Rede hat es nie gegeben – es war ein täuschend echter Deepfake.

Fazit

Was ich dir dazu mitgeben möchte

Falschmeldungen und Deepfakes sind heute schwerer zu erkennen als noch vor wenigen Jahren. Optische Hinweise helfen, reichen aber nicht mehr aus. Prüfe Inhalte immer gegen und nutze Plattformen wie Mimikama oder spezialisierte Tools. Die EU hat mit dem AI Act festgelegt, dass Deepfakes künftig gekennzeichnet werden müssen. Bis das in allen Netzwerken umgesetzt ist, gilt: Wachsam bleiben, Fakten prüfen und dein Bauchgefühl ernst nehmen. Aufklärung ist der beste Schutz gegen Manipulation.

Vertiefende Informationen

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